Sonntag, 5. Juli 2015

2015-07-04 Samstag

Meine Flip-Flops haben dieses mal wohl nicht so lange ausgehalten und so viel bin ich darin auch wieder nicht gelaufen… aber bei diesem Preis, hätte ich mir sowieso ein paar mehr mitnehmen müssen.^^

Aber es geht ja nicht um meine Schuhe sondern um Schweden und da ist es immer noch sehr schön.


Auf dem Weg nach Gränna, einer Stadt in einem der großen Seen, welche ziemlich in der Mitte Südschwedens liegen, kommen wir an einem schönen Wasserfall vorbei. Diesen besichtigen wir natürlich gerne und reisen weiter an blumenbewachsenen Waldrändern…

…und schönen schwedischen Dorfhäuschen vorbei…

…zum See Vättern. Dieser ist die Zwischenstation des Götakanals, der die Ostsee und das Kattegat verbindet. Gedacht war er um den von Dänemark verlangten Zoll bei einer Umsegelung Südschwedens an Dänemark vorbei zu umgehen.


Am Grännastrandens Campingplatz angekommen gibt es erst einmal eine kleine Fischtorte zur Stärkung. Shrimps als Topping und ein Schichtaufbau aus Toast und Majonäse-Fischcreme kann man schon mal essen und schmeckt eigentlich ganz lecker. Die Käsescheiben, die den Rand abschließen, passen finde ich nicht so optimal.


So… wir sind aber für eine ganz andere Spezialität hergekommen, nämlich Zuckerstangen. Also ab in die ‚Innenstadt‘, die fast nur aus einer Hauptstraße besteht, ihrer Schönheit aber deswegen keinen Abbruch tut.


Und so kommen wir durch einige Manufakturen, wo touristengerecht hinter Glasscheiben Zucker erhitzt, mit Geschmack und Farbe versetzt, anschließend geknetet, gezogen, gefaltet, übereinandergelegt, gezogen, gerollt und geschnitten wird… und am Ende hat man ganz viele bunte verdrillte Zuckerstangen, welche man sogar auch mal warm probieren darf. Und dann natürlich auch was anderes daraus formen kann, als wie diese künstlerisch wertvollen Stangen oder Bonbons.





Gränna selbst hat einen berühmten Sohn, der sich zur Antarktisexpedition einmal mit dem Heißluftballon aufmachte und deswegen gibt es hier ein Museum dazu… find ich aber nicht so spannend. Schön ist hier natürlich wieder die alte Kirche…

…und die tollen urigen einstöckigen Holzhäuschen, wovon die meisten von Heckenrosen in weiß, rosa oder rot überwuchert werden.


Am schönen Brunnen vorbei, kann man auch hier zwischen den Häusern hindurch wie vielerorts das Wasser erspähen.

Und nach einer gegrillten Stärkung reicht der lange Abend noch für einen kurzen Spaziergang zum Hafen. Dort startet stündlich die Fähre nach dem ehemaligen Dreh- und Angelpunkt der Handelsroute Götakanal Visingsö, einer 15 km langen und 3 km breiten Insel in der Mitte von Vättern.






Vielleicht kann ich ja morgen früh, bevor wir weiterziehen, einen Fuß auf die Insel setzen und mich einmal kurz umsehen.

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