Meine Flip-Flops haben dieses mal wohl nicht so lange ausgehalten und so
viel bin ich darin auch wieder nicht gelaufen… aber bei diesem Preis, hätte ich
mir sowieso ein paar mehr mitnehmen müssen.^^
Aber es geht ja nicht um meine Schuhe sondern um Schweden und da ist es
immer noch sehr schön.
Auf dem Weg nach Gränna, einer Stadt in einem der großen Seen, welche ziemlich in der Mitte Südschwedens liegen, kommen wir an einem schönen Wasserfall vorbei. Diesen besichtigen wir natürlich gerne und reisen weiter an blumenbewachsenen Waldrändern…
Auf dem Weg nach Gränna, einer Stadt in einem der großen Seen, welche ziemlich in der Mitte Südschwedens liegen, kommen wir an einem schönen Wasserfall vorbei. Diesen besichtigen wir natürlich gerne und reisen weiter an blumenbewachsenen Waldrändern…
…zum See Vättern. Dieser ist die Zwischenstation des Götakanals, der die
Ostsee und das Kattegat verbindet. Gedacht war er um den von Dänemark
verlangten Zoll bei einer Umsegelung Südschwedens an Dänemark vorbei zu
umgehen.
Am Grännastrandens Campingplatz angekommen gibt es erst einmal eine kleine
Fischtorte zur Stärkung. Shrimps als Topping und ein Schichtaufbau aus Toast
und Majonäse-Fischcreme kann man schon mal essen und schmeckt eigentlich ganz
lecker. Die Käsescheiben, die den Rand abschließen, passen finde ich nicht so
optimal.
So… wir sind aber für eine ganz andere Spezialität hergekommen, nämlich
Zuckerstangen. Also ab in die ‚Innenstadt‘, die fast nur aus einer Hauptstraße
besteht, ihrer Schönheit aber deswegen keinen Abbruch tut.
Und so kommen wir durch einige Manufakturen, wo touristengerecht hinter
Glasscheiben Zucker erhitzt, mit Geschmack und Farbe versetzt, anschließend
geknetet, gezogen, gefaltet, übereinandergelegt, gezogen, gerollt und
geschnitten wird… und am Ende hat man ganz viele bunte verdrillte
Zuckerstangen, welche man sogar auch mal warm probieren darf. Und dann
natürlich auch was anderes daraus formen kann, als wie diese künstlerisch
wertvollen Stangen oder Bonbons.
Gränna selbst hat einen berühmten Sohn, der sich zur Antarktisexpedition
einmal mit dem Heißluftballon aufmachte und deswegen gibt es hier ein Museum
dazu… find ich aber nicht so spannend. Schön ist hier natürlich wieder die alte
Kirche…
…und die tollen urigen einstöckigen Holzhäuschen, wovon die meisten von
Heckenrosen in weiß, rosa oder rot überwuchert werden.
Am schönen Brunnen vorbei, kann man auch hier zwischen den Häusern hindurch
wie vielerorts das Wasser erspähen.
Und nach einer gegrillten Stärkung reicht der lange Abend noch für einen
kurzen Spaziergang zum Hafen. Dort startet stündlich die Fähre nach dem
ehemaligen Dreh- und Angelpunkt der Handelsroute Götakanal Visingsö, einer 15
km langen und 3 km breiten Insel in der Mitte von Vättern.
Vielleicht kann ich ja morgen früh, bevor wir weiterziehen, einen Fuß auf
die Insel setzen und mich einmal kurz umsehen.
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