Mittwoch, 8. Juli 2015

2015-07-07 Dienstag

Und weil es so schön war, schau ich mir noch mal kurz Nimis und Arx an…


...auf dem Minigolfplatz auf unserem Campingplatz an. Das wars dann aber auch mit diesem und es zieht uns wieder weiter gen Süden. Aber erst einmal nur 7 Minuten, denn wir wollen zu einer Salzglas-Manufaktur in Högenäs. Diese finden wir aber leider nicht, dafür gehen wir aber in ein schönes hippes Kaufhaus.


Dort probieren wir uns durch die Brot-, Käse-, Chips- und Aufstrichabteilung und krönen das Ganze mit etwas süßem Gebäck, einem Hallon(Himbeer)-Cupcake und einem Kaffee.

Nun haben wir uns aber lange genug verköstigt und ziehen weiter, ohne Salzglas, in die Studentenstadt Lund. Eine knappe Stunde brauchen wir, um die Nachbarstadt von Malmö zu erreichen und können auf dem Hinweg sogar die große Brücke von Malmö nach Dänemark sehen. Lund selbst besteht aus circa 80.000 Menschen, wovon ein Drittel Studenten sind. Ein recht hübsches, und idyllisches Städtchen… aber das liegt denke daran, dass gerade Semesterferien sind.

Und da wir nur ein paar Versucherle zu Mittag hatten, ist ein kleiner Hotdog (korv) gerade richtig.

Als erste Sehenswürdigkeit auf dem Touristenweg durch die Stadt finden wir die Domkyrkan. Auch wieder recht schick, schön restauriert, riesig, mit Spielecke und in der Krypta ist nach einer der 3 Sagen auch…




…der Riese Finn zu sehen. Dieser schrumpfte sich vor Wut auf den Erbauer, rannte in die Krypta und rüttelte an einer Säule und bedachte nicht das ihn versteinernde Tageslicht das bei Anbruch des Morgens ihn durch ein Fenster streifte. Und so steht er nun hier und umarmt immer noch die Säule.

Über den Rathausplatz, wo allen sonnenliebenden Passanten Holzliegen passend aufgestellt und ausgerichtet wurden gehen wir erst einmal ins Touristenbüro.

Dort, wie auch beim Metzger oder Bahnschalter oder etc., muss man immer eine Nummer ziehen. Das muss man meistens auch tun, wenn man alleine ansteht. Diesmal aber nicht. Zurück am Dom vorbei und durch die Parks im Altstadtkern, die sich um die wichtigsten universitären Gebäude schlängeln und alle wirklich toll hergerichtet sind.


Jeder Rasen, den es hier gibt ist irgendwie auch immer gemäht. Ich habe hier selten eine Wiese gesehen, die man einfach so wachsen ließ… auch um Dörfer mitten im Nirgendwo. Aber vor allem hier schmückt das den wunderschönen Stadtkern mit Bibliothek und viel Parkflächen überall natürlich noch viel mehr. Irgendwie erinnert mich die Stadt auch an Würzburg, nur die Universitätsbibliothek gefällt mir hier etwas besser.

Nebenan gibt es auch noch das Skissernasmuseum, welches heute zufälligerweise keinen Eintritt kostet. Teilweise etwas gewollt überladen wirkt auch dieses sehr interessant und stellt schon manches interessante Schmuckstück aus.




Der nächste Stopp auf dem Touristenwalk ist der botanische Garten… auch hier kann man zwischen Blumen und Bäumen wunderbar entspannen und ich wollte fast hier etwas studieren.


Und mitten in der Stadt mit ihren schmucken Häuschen und vielen Grünflächen wohnen und zwischendurch immer in den Parks entspannen.

Nach einer weiteren Markthalle mit teurem Käse und Trüffelschokolade ohne Snack diesmal, geht es noch zur Ruine der Drotten Kirche. Diese ist etwas versteckt. Und gar nicht so einfach zu finden, wenn man sie oberirdisch vermutet.


Neben den Obstständen geht es in ein Café, das eine Glasplatte im Boden besitzt, durch welche man schon die alten Steine erspähen kann. Läuft man weiter im Café die Treppe hinunter, steht man direkt vor der Ausgrabungsstätte. Diese wurde nämlich ausgehoben und mit neuen Gebäuden überbaut. Das Museum im Keller ist aber immer frei zugänglich… sehr interessant.



Und dann weiter an den Stadtrand und einen Campingplatz aufsuchen, der diesmal nur insgesamt 24 Stellplätze hat, aber direkt an ein Freibad angeschlossen ist (Källby Bad & Camping). Hatten wir auch noch nicht. Und nach Pyttipanna (Schinken-, Kartoffel- und Zwiebelwürfel), einem Fertiggericht für die Pfanne aus der Tiefkühltruhe, ist auch dieser Tag schon wieder vorbei. Und morgen ist dann auch der letzte ganze Tag unserer Reise… und alles ging sooo schnell vorbei.



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